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Regeneratives Heizen

Wärmepumpe
Mit einer Wärmepumpe heizen Sie Ihr Gebäude, indem Sie Umweltenergie aus Luft, Erde oder Grundwasser nutzen. Das System arbeitet wie ein umgekehrter Kühlschrank: Es entzieht der Umgebung Wärme, „verdichtet“ sie über einen Kompressor auf ein höheres Temperaturniveau und gibt diese Wärme anschließend an Heizung und Warmwasser ab. Der große Vorteil: Aus 1 kWh Strom entstehen je nach Anlage und Bedingungen oft 3–5 kWh nutzbare Wärme. Besonders effizient ist die Wärmepumpe mit Flächenheizungen (Fußboden-/Wandheizung) und niedrigen Vorlauftemperaturen. In Kombination mit Photovoltaik reduzieren Sie die laufenden Kosten zusätzlich, weil ein Teil des Stroms selbst erzeugt wird. Wichtig für gute Ergebnisse sind die richtige Auslegung (Leistung, Hydraulik, Pufferspeicher ja/nein), ein sauberer hydraulischer Abgleich und eine passende Regelung. Dann ist die Wärmepumpe eine leise, wartungsarme und zukunftssichere Heizlösung – im Neubau ebenso wie in vielen sanierten Bestandsgebäuden.
Pellets

Beim Heizen mit Pellets wird Wärme durch die Verbrennung von genormten Holzpellets erzeugt. Pellets bestehen aus gepressten Holzspänen und Sägemehl und werden automatisch aus einem Lagerraum oder Silo in den Pelletkessel gefördert. Dort steuert die Anlage die Dosierung, Zündung und Verbrennung vollautomatisch – ähnlich komfortabel wie bei einer Öl- oder Gasheizung.

Der Vorteil: Pellets sind ein nachwachsender Brennstoff und können – je nach Herkunft und Logistik – eine deutlich bessere CO₂-Bilanz als fossile Energieträger bieten. Moderne Pelletanlagen arbeiten effizient, sauber und liefern zuverlässig Heizwärme sowie Warmwasser. Für gleichmäßige Wärme und weniger Brennerstarts kann ein Pufferspeicher sinnvoll sein.

Wichtig ist ausreichend Platz für Lagerung und Anlieferung sowie eine fachgerechte Auslegung von Kessel, Abgasanlage und Fördertechnik. Regelmäßige Wartung und das Entleeren der Aschebox gehören dazu – dafür erhalten Sie eine robuste Heizlösung mit gut kalkulierbaren Brennstoffkosten.

Beim Heizen mit Scheitholz wird Wärme durch die Verbrennung von naturbelassenem Holz erzeugt – klassisch im Kaminofen oder effizienter im modernen Scheitholz- bzw. Holzvergaser-Kessel. Das Holz wird manuell nachgelegt, die Anlage erzeugt dabei Heizwärme und – je nach System – auch Warmwasser.

Damit Scheitholz wirtschaftlich und sauber brennt, ist trockenes, gut gelagertes Holz entscheidend (ideal: mindestens 1–2 Jahre getrocknet). Moderne Holzvergaserkessel arbeiten mit hoher Effizienz und deutlich geringeren Emissionen, besonders in Verbindung mit einem Pufferspeicher: Der Kessel läuft dann im optimalen Bereich, die Wärme wird gespeichert und bedarfsgerecht ins Haus abgegeben.

Scheitholzheizung lohnt sich vor allem, wenn Sie günstig an Holz kommen und die Handarbeit nicht stört. Wichtig sind ausreichend Lagerfläche, eine passende Abgasanlage sowie regelmäßige Reinigung und Wartung – dafür erhalten Sie eine robuste, unabhängige Heizlösung mit hoher Wärmeleistung.

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